Die Rheinpfalz, März 2017

Kühl und elegant, unterhaltsam, swingend und mit bisweilen kratzbürstigem Charme spielte das  Ariane Jacobi Quintett am Sonntag im ausverkauften Alten E Werk in Dahn ein erfrischend unprätentiöses Konzert, das als einer der Höhepunkte der Spielzeit bei den Jazzfreunden gelten darf. Das  Ariane Jacobi Quintett versammelt mit der Sängerin Ariane Jacobi, Martin Sasse (Piano), Volker Heinze, (Kontrabass), Rolf Marx (Gitarre) und François de Ribaupierre (Tenorsaxophon, Klarinette) ein Ensemble de luxe, das im durchaus konventionellen Rahmen viel Raum für das individuelle Naturell der Musiker lässt. Konventionell meint hier die Orientierung am Song und die jazz-notorische Abfolge von Chorus und Solo. Die Magie der Musik entfaltet sich im Zusammenspiel der Musiker, die alle ein bemerkenswert offenes Ohr für die Beiträge der Gesangssolistin und der Kollegen haben. Dies zu erwähnen ist nicht überflüssig, denn auch der unbefriedigende Gegenentwurf geradezu autistisch aneinander vorbei spielender Jazzer ist auch unter Spitzenkönnern gar nicht so selten. Coolness und Eleganz prägen den Stil von Ariane Jacobi. Ob sie das eigentlich ziemlich pomadige  Besame Mucho oder einen aufgekratzten R&B aus dem 14-Song-Repertoire plus zwei Zugaben singt, stets ist sie ganz Herrin ihrer Möglichkeiten und Absichten. Da gibt es auch bei Balladen kein Abdriften ins Süßliche, sondern ausnahmslos glaubwürdig vermittelte Gefühle. Ihre feine Alt-Stimme ist klar und substanzreich, kann aber auch mit einer wohldosierten Portion Schotter und Kies dem Vortrag eine erdige Note geben. Weil sie die Stimmung im Publikum und der Band als Impulse für ihren Vortrag nutzt, darf man cool keinesfalls mit unterkühlt gleichsetzen. Ariane Jacobis Gesang berührt. In ihrer Band hat sie seelenverwandte Komplizen. Wie in einer Big Band ist Kontrabassist Volker Heinze ein makelloser Timekeeper mit Sinn für Groove und Melodien. Der Swing dazu kommt vom Gitarristen Rolf Marx, der zusammen mit dem Bass ein virtuelles Schlagzeug formt. Sein Comping hat viel von der Ökonomie eines Joe Pass, seine Soli, die er gerne mit dem Pianisten Martin Sasse in Call-and-Response- Manier  tradet , stehen im Dienste des Songs und sind nicht nur Demonstration. Martin Sasse versteht sich auf geschmackssichere, zurückhaltende, harmonische Ergänzungen, um in seinen Soli umso mehr dem persönlichen Spieltrieb Leine zu geben. Immer wieder scheint die sympathische Marotte auf, das Geschehen mit mehrstimmigen Stakkato-Akzenten zu befeuern. Vor allem im Tenor-Sax-Spiel von François de Ribaupierre meint man Einflüsse eines Archie Shepp zu hören, als der den Free-Jazz hinter sich gelassen hatte. Es erklingt ein melodienverliebter Groove, der den Swing-Gestus bewahrt, aber in viel freiere harmonische Gefilde unterwegs ist. Seine lyrische Seite entdeckt de Ribaupierre, wenn er zur Klarinette greift. Herzerwärmend und unverzichtbar für die Band.

PZ Kultur, März 2017

Das Beste,was der Swing zu bieten hat, präsentierte das  Ariane Jacobi Quintett im Auftrag der Dahner im´Alten E-Werk. Das  Ariane Jacobi Quintett ist einer der Höhepunkte in der laufenden Konzertsaison bei den Dahner Jazzfreunden. Ariane Jacobi mit Band bietet beim Jazz-Frühschoppen in Dahn unglaubliche Spielfreude.nSie schneite mit ihren vier Musikern im Alten E-Werk in Dahn wie zufällig vorbei, absolut cool und unnahbar in ihrem schwarz-weißen Wollmantel, ganz so, als wolle sie nur einmal einen kurzen Blick in die Runde werfen: Ariane Jacobi, die Vollblutmusikerin, die sich ganz dem Jazz verschrieben hat. Das Quintett, das ihren Namen trägt, startete beim Jazz-Frühschoppen der Dahner Jazzfreunde mit einer etwas extraordinären Version von  I Could Have Danced All Night  aus  My Fair Lady . Immer noch ganz unnahbar schien sich die Musikerin von Titel zu Titel mehr zu erwärmen und brachte mit  Besame Mucho , was dem Saxophonisten Francois de Ribaupierre die Möglichkeit zu einem phantastischen Klarinetten- Solo bot, nicht nur Leben in die Bude. Sie erinnerte damit auch an Sinatras Freund Dean Martin, den  King of Cool , und ließ eintauchen in die  Gute alte Zeit der 1960er Jahre. Nach  Ego Song taute die Sängerin mit der bemerkenswerten, rauchigen Stimme, die für den Jazz wie geschaffen ist, dann richtig auf. Und tatsächlich  anschließend schälte sie sich aus ihrem Mantel, um in einem  Kleinmädchen Kleid vor ihrem Publikum zu stehen und intonierte  Lover come back to me . Ein Song aus den 20er Jahren, den großartige Künstlerinnen, von Billie Holiday über Aretha Franklin bereits interpretiert haben  und mit dem Ariane Jacobi ganz deutlich machte, dass sie niemanden zu kopieren pflegt, sondern ihren eigenen Stil mit eigenen Interpretationen zu präsentieren weiß. Herausragend auch VolkerHeinze, dessen Bass das Fundament fast des gesamten Konzertes schuf. Nach der Pause ging es zunächst ohne die Stimme der großartigen Sängerin weiter, die nur lapidar feststellte, wie großartig das alles sei  ohne Schlagzeug. Ganz im Stil des traditionellen Swings intonierten die Musiker unter anderem  I can t believe´you are in love with me . Einige Diskussionen waren nötig,bis sie sich einig geworden waren, wie denn  La vie en rose von Edith Piaf zu spielen sei, denn Jacobi wollte es  nicht so langsam . Der Song bot nicht nur dem Pianisten Martin Sassealle Möglichkeiten, sein Können in den Vordergrund zu stellen, auch Gitarrist Rolf Marx begeisterte die Jazz- Fans in dem bis auf den letzten Platz besetzten E-Werk. Anschließend diskutierten die Fünf, sehr zur Freude ihres Publikums erneut und Jacobi fragte  Wie wäre es mit einem R&B . Spätestens jetzt lief Jacobi nicht nur stimmlich zur Höchstform auf und erntete begeisterten Applaus. Und damit war man schon am Ende eines grandiosen Konzert-Vormittags. Es folgten noch zwei Zugaben, die von der unglaublichen Spielfreude, dem großen Können und der Empathie dieser Band Zeugnis ablegten.

Weser Kurier, August 2016

Gipfeltreffen des Jazzgesangs

Ariane Jacobi Quartett & Romy Camerun im Haus am Walde

Das Gartenkulturfestival war Anlass für ein bemerkenswertes Treffen zweier Jazzsängerinnen im vollen Garten des Hauses am Walde. Die Kölnerin Ariane Jacobi und ihr Quartett trafen auf Bremens Jazzstimme Romy Camerun und es wurde ein regelrechtes Doppelkonzert zweier Jazzsängerinnen mit gleicher Begleitband, das zugleich zwei unterschiedliche Auffassungen des Jazzgesangs vorführte. Die guten und spielfreudigen Begleiter Martin Sasse (Piano), Rolf Marx (Gitarre) und Ingo Senst (Kontrabass) hatten sich dabei ebenfalls unterschiedlichen der Ansätzen der Begleitung zu stellen: der einer mild umschmeichelnden Spielweise und der einer fordernden und ungestümen Expressivität. Den Anfang machte Ariane Jacobi mit ihrer leicht rauchigen Stimme. Sie favorisiert eine eng an der Melodie orientierte Songgestaltung, die wenig zu Ausschmückungen neigt und sich in der Tradition US-amerikanischer Crooner bewegt. Nach einigen etwas flüchtigen Songs aus dem Standard Oeuvre, bei denen ihre Stimme noch nicht richtig warm gesungen schien, legte sie mit einem R&B Klassiker eine fulminante Version hin, was mit  Just squeeze me noch getoppt wurde, wobei sich spannende Dialoge mit der beherzt scattenden Romy Camerun ergaben. Es folgte noch das ebenfalls im Duett gesungene  Lover come back to me . Die zweite Konzerthälfte bestritt zunächst Romy Camerun mit den Instrumentalisten. Ihre Songgestaltung ist stärker von der experimentierfreudigen Improvisation bestimmt und hat eine stärkere Neigung zu erdigen Bluesbezügen. Herausragend waren ihre extrem schnelle Version von  I´ll remember April, bei der sie sich in virtuosen Duellen mit dem Pianisten Martin Sasse verstrickte, sowie ihre zwischen Bossa und Samba pendelnde Fassung von Jobims  Someone to light up my life . Für den Schluss hatten sich die beiden Jazzsängerinnen noch  Imagination und  Route 66 aufgehoben. Als exakt passende Zugabe folgte schließlich  That´s all . Ein feiner Abend.


Rheinische Post, Oktober 2015

Ein melancholischer Abend voller Liebeslieder.

Ariane Jacobi trat mit ihrer Band in der Kempener Haltestelle vor einem vollen Haus auf.

Bei ihrer Vorliebe für Swing hätte Ariane Jacobi eigentlich eine Big Band gebraucht. Doch die Kölner Jazzsängerin stand in der Kempener Haltestelle  nur mit einem Trio: Klavier, Bass, Tenorsaxofon auf der Bühne. Ariane Jacobi sucht auch nicht den großen Auftritt, die Glitzershow mit Treppchen und Saal Feuerwerk. Sie gestaltete ihren Auftritt mehr kammermusikalisch, setzt voll auf ihre tolle tiefe Stimme und auf drei hervorragende Musiker: Martin Sasse am Flügel, Ingo Senst am Bass und den Niederländer Peter Peuker am Tenorsaxofon. Natürlich hat Jacobi viele Vorbilder und interpretiert Hits großer Stars. Aber die Nummern werden keine Zeitreise in frühere Jahrzehnte. Ohne die Lieder zu verbiegen, interpretiert sie die Standards als ihre Songs. Ariane Jacobi sang in Kempen von der großen Sehnsucht nach Liebe, nach Nähe und Erfüllung. Was zu der Entstehungszeit der Songs den Hörern oft für ein paar Minuten eine Flucht in eine bessere Welt bescherte, wirkt auch heute noch. Großartige Lieder vor fast 60 Jahren gesungen, bei Ariane Jacobi klingt es frisch und neu. Man spürt wie intensiv sie die Lieder zu ihren eigenen macht. Sie sitzt auf ihrem Barhocker, fast in sich gekehrt. Manchmal erscheint es, als ob sie für sich selbst sinnt, so wie die Melodien nachhört, weniger an ein direktes Gegenüber gewandt. Getragen wird ihr Konzert von drei fantastischen Musikern: Der Coolste im Männertrio ist Saxofonist Peter Peuker, als Mitglied des Glenn Miller Orchestras hat er den Swing verinnerlicht. Pianist Martin Sasse und Bassist Ingo Senst sind da wesentlich mehr im Heute beheimatet. Ariane Jacobis Stimme hält diese Spannung aus, sie wirkt perfekt als eine Frau von heute, die in der Songwelt von gestern zu Hause ist und diese für uns heute neu übersetzt.


Gelnhäuser Tageblatt, März 2013

Das Warten hat sich gelohnt: Ariane Jacobi Trio überzeugte in Altenhaßlau
(cra). Sämtliche Tische waren im Café der Baumschule  Mein Garten belegt, so dass noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten, denn die Freunde des klassischen Jazz hatten lange auf diesen Termin gewartet. Der Auftritt von Sängerin Ariane Jacobi aus Köln war vom Gelnhäuser Jazz- und Bluesclub ursprünglich für den 20. Januar angekündigt worden, doch der überraschend einsetzende Eisregen hatte das Konzert der hochkarätigen Musiker vereitelt, sodass der Termin erst sechs Wochen später stattfinden konnte. Mit charmanten Standards verzauberte Ariane Jacobi mit dem sanften, rauchigen Timbre ihrer gut ausgebildeten Stimme ihre Zuhörer bereits vom ersten Lied an. Besonders bei zärtlichen Songs überzeugte die Sängerin durch ihre Inbrunst und löste spontanen Beifall aus, denn ihre Stimme ist durchaus geeignet, wohlige Gänsehautschauer hervorzurufen. Unter all den Stücken fiel ein Titel besonders auf, den die Sängerin selber geschrieben hatte.  Dark blood beats handelt von Depressionen.  Weil man alles zerrissen empfindet, bevor man in diesem Zustand landet, wundern Sie sich bitte nicht, wenn es zwischendurch einmal heiter und beschwingt wird , kündigte Jacobi ihr Stück an, für das sie erneut begeisterten Applaus erntete. Die Musiker agierten gut aufeinander abgestimmt und erhielten zwischendurch immer mal wieder eine Chance, in Soli ihr Können zu zeigen, wofür sie jedes Mal mit spontanem Zwischenapplaus belohnt wurden. Mit der Zugabe  Blue Moon überzeugte Ariane Jacobi dramatisch-resigniert noch einmal mit dem starken Ausdruck ihrer Stimme.


Köln-Kultur-Kolumne, September 2012

Kölner Musik Nacht:
Eins der Highlights des Abends: das Ariane Jacobi Quintet. Ariane Jacobi verzauberte im Stadtgarten ihr Publikum.


Augsburger Allgemeine, September 2012

Mit bekannten und weniger bekannten Jazz-Standards begann die Herbst- und Wintersaison in der Weinbar und Galerie Schröder. Hinzu gesellte sich der eigene Song der Sängerin  Dark blood beats  ganz der Tradition verschrieben. Geschickt konterkarierte die musikalische Leichtigkeit des Stückes die Inhaltsschwere des Textes, der von einer Depression handelt.  Wenn man im Duo spielt, das ist eine sehr intensive Erfahrung erklärte Ariane Jacobi  nicht nur für den Musiker, sondern auch für den Zuhörer. Bei Ariane Jacobi und Thomas Rückert fanden sich zwei Musiker, deren Charakteristika gut miteinander harmonieren. Tief und rauchig füllte Ariane Jacobis Stimme den Raum; sie erinnerte an Janis Joplin und begeisterte insbesondere in den ruhigeren Stücken. Thomas Rückerts sensibel gesetzte Begleitung schmiegte sich zärtlich an die Melodielinien seiner Partnerin; er schob an, wenn es schneller wurde, und entzückte mit souveränen solistischen Ausflügen quer durch die Jazzgeschichte. Wenn ihre beiden Sets auch nur knappe 80 Minuten währten, reichte das ausgewogene Programm des Duos vollkommen aus, um die Zuhörer musikalisch zu sättigen.


Weser Kurier, August 2012

Die Jazzsängerin Ariane Jacobi eröffnete mit ihrer Band die neue Herbst-Konzertreihe im Hellingst 59. In der heimeligen Atmosphäre der Kneipe fühlten sich Musiker wie Gäste gleichermaßen wohl. Immer wenn Thomas Rückert am Klavier oder Ingo Senst am Kontrabass zu einem Solo ansetzen, kommt spontaner Beifall im Hellingst 59 auf. Die Zuhörer merken schnell, welch gute Jazzmusiker an diesem Abend zu Gast sind. Auch Saxofonspieler Peter Peuker reichert das Konzert mit Kostproben seines Könnens an. Im Vordergrund des Konzerts stand aber die Sängerin Ariane Jacobi. Die Kölnerin mit der rauchigen Stimme überzeugte mit Swing der feinsten Art. Sie brachte ihre Lieder mit Gefühl, unverwechselbar, aber mit eigener Note dar. Swingliebhaber waren an diesem Abend im Hellingst 59 am richtigen Platz.Viele Besucher waren sich nach dem Konzert einig: Band und Sängerin verschmolzen zu einer Einheit. Ein Höhepunkt des Abends folgte kurz vor Schluss. Ariane Jacobi kündigte die Unterstützung von Kalle Dietrich an. Der Betreiber des Hellingst 59 griff er zur Trompete, die immer unter dem Tresen bereit liegt. Dietrichs Trompete und Jacobis markante Stimme wechselten sich ab. Begeistert ging das Publikum mit. Jacobi widmete ein Lied dem Gastronomen. "Die Gäste waren sehr entspannt und ruhig", freute sich Ariane Jacobi. "Ich hatte das Gefühl, sie hören sehr genau zu." Genau, was sie braucht. Denn ein Jazzsänger ist immer ein Geschichtenerzähler.


Jazzpodium, März 2009

"Blond/attraktiv/vokal jazz. Attribute, die bei nicht wenigen die Alarmglocken läuten lassen. Nein! Nicht schon wieder eine jener skandinavischen Sirenen, die säuselnd Pop als Jazz verkaufen, nicht schon wieder eine jener amerikanischen Singer/Songwriter, die leise autobiographische Tristesse verströmen..." Mit diesen Worten beginnt der Begleittext des Labels nrw Vertrieb, über das Ariane Jacobis neue bzw. erste CD vertrieben wird. Und diese paar Sätze sagen schon fast alles. Natürlich ist sie blond und attraktiv, aber was hat das mit ihrer Stimme, mit ihrer Musik zu tun? Zu Recht wehrt sie sich gegen eine Einordnung im 'Boulevardstil', gegen den auch Jazzschreiber nicht immer gefeit sind. Es ist einiges ziemlich außergewöhnlich an ihr: Da ist zunächst ihre Stimme, eine tiefe, kehlige Naturstimme, die in der Schulzeit dazu führte, dass sie immer nur die Bösewichte spielen musste... mehr


Sankei Shimbun, Japan, Januar 2009

Ariane Jacobi: Eine Sängerin wie eine Raubkatze! Stolz, würdevoll, sinnlich!
Die Großstadt liegt ihr zu Füßen. Die intelligente Schönheit mit der kraftvollen, rauchigen und sexy Stimme.

Ariane Jacobis Interpretation von „Imagination“ ist, mit ihrem Nancy Wilson – Touch, umwerfend: Sie singt glaubhaft einfühlsam vom tragischen Schicksal jener Frauen, die in der Liebe sehnsüchtig, suchend bleiben werden. Vielen kommt sicherlich das Meisterwerk Nancy Wilsons „Tender loving care“ in den Sinn. Bei den mid tempo Songs betont Ariane Jacobi die starke, sinnliche Seite der Großstadtfrau, bei den Balladen die schwache, zerbrechliche.
Sie phrasiert hip: thrilling! Sie beherrscht die Technik und wird großartig begleitet.
Die japanischen Jazzliebhaber haben einen ausgesuchten Geschmack und eine besondere Vorliebe für Jazz. Für Ariane Jacobi könnte dies bedeuten, künftig zu den Spitzenreitern zu gehören. Auf jeden Fall soll sie bald hierzulande sein, um bewundert zu werden!
Überhaupt verdient dieses Album Lob und läßt hohes Niveau und guten Stil der deutschen Jazzwelt erahnen.
(Shigeki Takarada)


Swing Journal, Japan, Januar 2009

Daß Ariane Jacobi eine variable Ausdrucksfähigkeit besitzt, zeigt sie vor allem bei „Imagination“ und bei dem Sinatra Song „Come fly with me“. Sie entführt mit ihren Songs in ihre eigene Welt, die sie phantasiereich mit ihrer Stimme darstellt. Eine gute Sängerin muß ihre gesungene Welt dem Zuhörer vermitteln. Schon allein, weil Ariane Jacobi das schafft, liegt sie mit ihrem Debut weit über dem Durchschnitt.
Bei „Hallelujah, I love him so“, dem Hit von Ray Charles, zeigt sie sich in einem gänzlich anderen Stil, eine Wandlungsfähigkeit, die den Reiz von Ariane Jacobi ausmacht. Ariane Jacobi ist eine Sängerin, die zahlreiche neue Stimmen in den Schatten stellt.
(Takao Ogawa)
(Übersetzung: Kuniko Kawasaki)


Jazzdimensions 2008

Hier haben wir endlich mal eine Jazzstimme, die eine klare, individuelle Handschrift trägt. Ariane Jacobi versteht es obendrein, ihr Organ eigenwillig, dabei gefällig, zu benutzen. Ebenfalls fällt auf, dass die ausgewählten zehn Titel, als auch die Umsetzung selbiger, unterhalten. Punkt. Dass Jacobi ihre Stimme nicht nur als Sängerin einsetzt, sondern auch als Moderatorin beim WDR und bei der Deutschen Welle zu hören ist, lässt sich wunderbar schlicht nachvollziehen. Überhaupt scheint "schlicht" im positivsten Sinne ein Begriff zu sein, der auf das gesamte Werk zutrifft. Da wäre zum Beispiel das Booklet, das zwar nur minimale Informationen liefert, aber dadurch irgendwie vollkommen zur Musik passt. Ein klares Foto auf schwarzem Hintergrund, dann die zehn Stücke, die messerscharf eingespielt sind, ohne dabei auch nur eine Sekunde irgendwie aufgesetzt zu wirken. Neben der Schlichtheit und der Klarheit des Werkes ist die Stimmigkeit, die stilistische Abgestimmtheit, neudeutsch die Corporate Identity von "Big City Is For Me", der letzte wichtige Baustein des gutgelaunten Albums, dessen Höhepunkt für mich mit der unglaublich leichten Umsetzung von "Come Fly With Me", dem mit Abstand populärsten Track des Longplayers, erreicht wird. Schlicht und ergreifend – so lobe ich mir Jazz!


Concerto, Juni/Juli 2008
Ariane Jacobi
Big City Is For Me
Wertung: sehr gut

Gab es jemals derart viele Jazzsängerinnen in Europa? Skandinavien exportiert uns damit seit Jahren zu, und das Traurige daran, die Qualität der entdeckten Jazzstimmen wird nicht besser. Ganz im Gegenteil, man verkauft uns gelegentlich schon seichten Pop als Jazz und damit eigentlich für dumm. Wie schön, dass es noch erstklassige Jazzsängerinnen in unseren Breitengraden gibt. Ariane Jacobi ist eine solche Entdeckung. Eine, die noch swingen kann. Wie die Krall. Die jenes bestimmte Timing besitzt, Noten und Phrasen verschleppt, Texte zu interpretieren versteht. Ganz zu schweigen von dem rauchigen Timbre ihrer bemerkenswerten Stimme.


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Jazzpodium, Juni 2008
Ariane Jacobi
Big City Is For Me

Ariane Jacobi ist offenkundig nicht nur eine versierte Interpretin, sondern zudem eine profunde Kennerin der Jazzgeschichte. Weshalb sie erstaunlich mühelos in der Lage ist, ihr Standard-Programm so zusammenzustellen und vor allem zu interpretieren, dass sie dabei immer eine Fingerbreite neben der Konvention ausläuft. Keine Anbiederung an den New Urban Folkjazz der skandinavischen Kolleginnen, keine plump erotisierende Inszenierung ihrer samtigen Stimme. Die Aufrichtigkeit und Ernsthaftigkeit, die hier im wahrsten Sinne des Worte einfach nur swingt, ist wohltuend in diesen multimedial verblendeten Zeiten voller Selbstpositionierungs-Irritationen.


Jazzthing, Juni/August 2008
Ariane Jacobi
Big City Is For Me

Auf Big City singt sich Ariane Jacobi mit ihrem Quintett durch eine Hand voller Lieder aus dem American Songbook, die sie mit ihrer rauchigen Altstimme charmant und süffig interpretiert.


Blitzmagazin Düsseldorf, Mai 2008

Raketenmäßig der Auftritt von Ariane Jacobi: Ihre Stimme und ihr Auftritt im Palais Wittgenstein waren ein Schmankerl.


Westdeutsche Zeitung, Düsseldorf, Mai 2008

...ein weiterer Höhepunkt war Ariane Jacobi im Palais Wittgenstein!


Kölner Stadtanzeiger 30.04.08

Überraschend ist die erste Begegnung mit Ariane Jacobi. Denn im Gespräch mit der blonden, schlanken Frau fällt ein Gegensatz sofort auf: Die tiefe, volle Stimme, die zu der weiblichen Erscheinung nicht so recht passen will. Das Besondere hat sie zu ihrem Beruf gemacht: Ariane Jacobi ist Hörfunk-Journalistin und Jazz-Sängerin. So ist sie auf WDR 5 regelmäßig im Magazin "Jazz twenty 5" zu hören. Auch dem Deutschlandfunk, der Deutschen Welle und dem Katholisch-Sozialen Institut leiht sie ihre außergewöhnliche Stimme. Nicht zuletzt aber bereichert die 41-Jährige als anerkannte Jazz-Sängerin zusammen mit ihrem Ensemble die deutsche Club-Landschaft... mehr


Ludwigshafener Rundschau 18.07.2007

Ariane Jacobi singt Jazz mit verführerischem, dunkel rauchig gefärbtem Organ. In manch ein Stück bringt sie eine gute Brise Erotik mit entspannt rauchigem Scatgesang hinein, wie in "That old devil called Love". Wechselnde Gefühle transportiert Ariane Jacobi einfühlsam.Sie kann sich, ob nun süß gehaucht, oder in herber Würze, Gehör verschaffen, weil sie eine Stimme zum Zuhören hat.


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Diepholzer Kreisblatt 28.06.2007

Ariane Jacobi überraschte und bezauberte mit ihrer tief-rauchigen, warmen Stimme und mit ihrer hohen Bühnenpräsenz. Mit ihrem emotionalem Vortrag, der auch Witz und Ironie miteinbezieht und ihrer professioneller Darbietung hatte sie das Publikum schnell auf ihre Seite gezogen.


Diepholzer Kreisblatt 21.11.2005

Vocal Jazz und Swing aus der Kölner Szene
Ariane Jacobi ist eine Jazzsängerin von hohem Format. Gleich das Eingangsstück war ein zündender Einstieg in den dreistündigen Abend. Viele berühmte Swingtitel der 30er bis 50er Jahre von „Come fly with me“ bis zur der Ballade „Imagination“ begeisterten mit Arianes cooler, samtiger und voluminöser Stimme. Eine Stimme mit viel Sinnlichkeit. Unmittelbarkeit, Ungekünsteltheit, echte Musikalität und zuverlässiges handwerkliches Können bestimmten auch den virtuosen Vortrag der Musiker. Frank Jacobi überzeugte mit wunderbaren Linien in der Improvisation in himmlischer Länge. Thomas Rückert am Piano entlockte dem Clavinova versierte swingende Begleitung und schöne Soli, souverän begleitet von Volker Heinze am Kontrabaß und Jens Düppe am Schlagzeug. Mit einem Minimum an Elektronik glänzten alle Musiker in einer inneren Verbundenheit, die nötig ist, um diese Musik in der Perfektion erklingen zu lassen.


Kölnische Rundschau 5.10.2005

Ariane Jacobi und ihre Band sorgten für gute Stimmung beim Jazzbrunch im Medio Rhein-Erft, zu dem viele Besucher erschienen waren. Ariane Jacobi beeindruckte die Besucher beim Jazzbrunch mit ihrer warmen und tiefen Stimme.


Kölnische Rundschau, 4. März 2004

Subtil steigern, nicht gleich losbrüllen.
Ariane Jacobi interpretiert Jazz-Klassiker von Cole Porter bis George Gershwin.
Am Freitag spielte Ariane Jacobi mit dem Saxophonisten Frank Jacobi, dem Pianisten Thomas Rückert, dem Schlagzeuger Marcus Rieck und dem Kontrabassisten Henning Gailing im Bistro Verde.
Das Publikum war begeistert über das Ensemble, das einen eleganten Auftritt zwischen den Weinregalen hinlegte.
Mal heiter, mal melancholisch-das ist es, was den Swing so hinreißend macht. Ein Favoritentitel, der mit seiner Schwermut ihr Publikum mitriß, ist Duke Ellingtons „Do nothin´till you hear from me“.


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Ludwigshafener Rundschau, 30.07.2002

"Ja, mit solch einer Stimme kann man gut von Liebe singen. Die Kölner Jazzsängerin Ariane Jacobi hat nämlich ein wunderbar warmes, dunkles und rauchzart timbriertes Organ - wie geschaffen, um gefühlvolle Jazzballaden zu interpretieren. Beim Auftritt mit ihrem Quartett bei der Jazzmatinee “Kultur im Biergarten” im Mayerbräu Ludwigshafen-Oggersheim sang Ariane Jacobi sehr viel von der Liebe und genauso viel vom Ende der Liebesbeziehungen. In alllen Variationen übrigens. Von sentimental bis heiter. Die alten Jazzstandards, die BillieHoliday, Ray Charles, Ella Fitzgerald oder Frank Sinatra bekannt machten, gaben dafür ein stimmungsvolles Forum. Etwa die Ballade “Imagination”: wunderbar inspiriert gesungen, schwebend, sinnlich, eine Musik für die stillen Stunden der Nacht.

Mit Frank Jacobi (ts), Volker Heinze(bs) und Rolf Marx(g) hatte die Sängerin einfühlsame Begleiter, die für die Stimmung dieser Songs das richtige Gefühl mitbrachten und gar nicht erst versuchten, es virtuoser Brillanz zu opfern. Entspannt gingen die Musiker zur Sache. Daneben ließ Frank Jacobi sein Altsaxophon auch schon einmal hymnisch aufquellen. Gelassen ließ es auch Rolf Marx angehen, brachte daneben seine Gitarrenlinien bisweilen auch flüssig rasant zum Glühen, beispielsweise in “Lover come back to me”. Locker sang Ariane Jacobi diese Bebop-Nummer aus dem Repertoire von Billie Holiday. Einmal soll der Geliebte wieder zurückkommen, dann wiederum soll er dort bleiben, wo der Pfeffer wächst. So ist es im Leben, so ist es im Jazz. “ I wish you Love” sang im gleichnamigen Song die Kölnerin frohgemut als Abschiedsgruß an den verlassenen Lover und wünscht ihm noch vieles Herzliche mehr, damit er nur ja fortbleibt. Das Kokette liegt Ariane Jacobi gut in der Kehle. Was zu hören war in “Shiny Stockings”, dem Song den Frank Foster geschrieben und den Ella Fitzgerald bekannt gemacht hat. Von den glänzenden Strümpfen sang die Kölnerin lässig und ein wenig verrucht, immer voller “sophistication” und stets betörend. Genauso in “Cheek to cheek”, voll süß gehauchtem Flüsterton und Zärtlichkeit.

Die schmiegsam samtige, dunkel und rauchig timbrierte Stimme der Sängerin transportiert sehr viel Sinnlichkeit. Man könnte sich dieses Timbre sehr gut auch im Pop-Idiom vorstellen. Doch Ariane Jacobi singt ausschließlich Jazz. Das ist ein Segen für diese Musiksparte, denn Sängerinnen mit einer solch charakteristischen und individuellen Stimmfärbung gibt es selten.
Großes expressives Gefühl ließ die Sängerin ausschwingen in lang gezogenen, ruhig vibrierenden Gesangstönen. Die Sehnsucht floss weiter in den weiten Linien, die sie gemeinsam mit dem Altisten flocht. Sanft, sensitiv und dunkel durchglüht waren Ariane Rieferts Balladen-Interpretationen. Reiche Facetten purer Klangsinnlichkeit gibt sie den Songs immer wieder. In ihrer wandlungsfähigen Stimme besitzt sie ein großes Kapital.
Und wenn dabei souliges Pop-Idiom in die alten Jazz-Standards einschwingt, so ist das nicht das Verkehrteste, um das Betagte mit frischem Ausdruck zu füllen."


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Rheinische Post, 06.05.2002

"Ariane Jacobi singt cool. Die Musik swingt so eindeutig, daß das begeisterte Publikum - in der extrem gefüllten Schmiede – sie und ihre Musiker mit Bravi und reichlich Applaus bedenkt.
Frank Jacobi wechselt mühelos zwischen Flöte, Alt - und Tenorsax. Meist spielt er auf letzterem groovige Läufe, manchmal nur kurze Versatzstücke zum Gesang, immer souverän, mit vollem und klarem Ton. Er beeindruckt mit melodiösen Soli, die er mit einem himmlischen Lächeln beendet. Ebenso fasziniert Polziehn mit äußerst präzisem Anschlag und variationsreicher Stilistik. Er schafft es bluesig zu brillieren und zaubert in „Lover come back to me“ ein leichtfüßiges Solo in doppeltem Tempo hervor. In der zweiten Zugabe, in der Heinze ein feines Solo liefert, intoniert Polziehn herrliche Ragtime -Klänge. Heinze bildet mit Polziehn eine verlässliche Rhythmusgruppe, erzeugt die tiefen Töne, auf denen die Formation per „Come fly with me“ über „Imagination“ gen „Heaven“ entschwebt, zupft filigrane Soli und bedient seinen Bass mit einem höllisch hübschen Hüftschwung. An „Elvis the pelvis“ zu denken ginge zu weit; Heinzes Motorik ist dezenter. Eine Fülle kurzer einprägsamer Jazz-und Rhythm & Blues-Standards wie „Nice work if you can get it“, „That´s all“ ergibt einen intimen swingenden Abend."


Ruhr Nachrichten, 12.02.2002

"Ariane Jacobi überzeugte mit ihrer Stimme und ihrer Band im Jazz-Club am Stadthotel. Mal klassisch elegant, mal bluesy angekratzt, mal verführerisch hingehaucht - die Kölnerin verfügt über eine variable Stimme, mit der sie bekannten Standards eine eigene Note gibt.


Bonner Rundschau, 16.01.2002

"Mit geschliffenem Club-beziehungsweise Bar Jazz wartete das Ariane Jacobi Quintett im Restaurant der Bundeskunsthalle auf.
Die Formation um die Kölner Sängerin Ariane Jacobi besticht durch ihren gediegenen Sound, frische und geschliffene Arrangements, die mit höchster Präzision gespielt werden. Bemerkenswert, mit welcher Routine und großer Perfektion die Combo Jazz-Standards und Swing Klassiker spielt und dabei vorzüglich swingt. Im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens steht die Vokalistin Ariane Jacobi mit absolut sicherer Intonation und gekonnter Interpretation. Dabei weiß die smarte blonde Jazzlady ihr rauchiges durchaus erotisch wirkendes Timbre gezielt einzusetzen. Ihre Vorbilder hat sie gut studiert: Evergreens von Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra und anderen Jazzgrößen kommen stilecht herüber.
Für solistische Virtuosität bleibt während des Konzerts genügend Raum.
So konnten sich insbesondere Pianist Berthold Matschat und Frank Jacobi ( Saxophon) mehrfach durch überzeugende Einzeldarbietungen ausreichend profilieren, wobei sie bestens von Volker Heinzes groovendem Kontrabass und Markus Riecks feinfühligem Drumming unterstützt wurden."


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Fuldaer Zeitung, 22.10.2001

Kultur/Event/Clubjazz
"Lang anhaltender Applaus hat die Leistungen des Ensembles „Ariane Jacobi Jazz“ im Kulturkeller Fulda mehr als bestätigt. Mit ihrem Repertoire aus Blues, Jazz und Swing versetzten Ariane Jacobi und ihr Trio das Publikum in die Musikwelt der 30er bis 60er Jahre. Mit ihrem dunkel angefärbten Timbre und ihrem Volumen faszinierte sie die Zuhörer. Authentisch swingende Phrasierung, schöne unisono- Parts und gekonnter Scat zeichnen die talentierte Musikerin aus. Die Musiker improvisierten höchst kunstvoll. Das Ensemble hat einige Big Band Arrangements für drei Instrumente und Vocals umgeschrieben, wobei die kleine Formation den Sound genauso realisierte wie die Big Bands. Fazit: „Ariane Jacobi Jazz“ ist ein super aufeinander abgestimmtes Team, das sich vor allem durch Authentizität und Perfektion auszeichnet. Die Begeisterung seitens des Publikums war so groß, daß die vierköpfige Formation drei Zugaben musizierte."


Wuppertaler Zeitung, 13.10.2001

"Mit der Sängerin Ariane Jacobi, dem Pianisten Olaf Polziehn und dem Bassisten Volker Heinze stellte sich in Wuppertal ein vorzügliches Jazz-Trio vor, das man am liebsten gleich morgen wieder hören möchte. Swingende Standards von „Day in, Day out“ bis zu dem beinahe prophetischen „The best is yet to come“ (Spitzentitel dieses Konzerts) sorgten für einen Abend von Inspiration und Atmosphäre in der Langenfelder Bandfabrik.
Mal Kätzchen, mal Lady, aber immer mit rauchiger Stimme von gar nicht unterkühlter Erotik und durchweg mit der ganzen Seele des Jazz konnte Ariane Jacobi in jedem der 17 Stücke des Abends überzeugen.
In der Tradition großer Vorbilder wie Ella Fitzgerald, Billie Holiday oder Nina Simone muß sich die Kölnerin keineswegs in die zweite Reihe stellen. Ob sie in „Shiny Stockings“ scattet wie weiland Ella oder mit dem melancholischen Schmelz von Nina klagt „I fall in love too easily“, man fühlte sich an legendäre New Yorker Club-Mitschnitte der 40er bis 60er Jahre erinnert. Dabei ist die schlanke blonde Jazz-Lady bei allen prägenden Einflüssen immer sie selbst.
Ihr kongenialer Begleiter am Piano, Olaf Polziehn verstand es, seine Virtuosität an Instrument und Genre glänzend zu vermitteln. Anklänge von Oscar Peterson, Art Tatum oder Errol Garner im gekonnten Zitat verschmolzen mit seinem ureigenen hocheleganten Stil. Vergessen wir nicht Volker Heinze am Bass, der den beiden Solisten als ausgesprochen gediegener Side Man den Rücken stärkte, und, einmal „von der Leine gelassen“ wie in „Cheek to cheek“ oder „Almost like being in love“, sein Instrument gefühlvoll singen und swingen ließ. Bei der Zugabe „ Lover come back to me“ gaben Piano und Bass noch einmal richtig Gas, und man kann hoffen, daß sie wirklich bald wieder kommen."


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Rheinische Post, 28.04.2001

„Big City“ intonierte die Kölner Jazzsängerin Ariane Jacobi. Schon bei der Ankündigung dieses Songs beschwor sie das Flair der Großstadt und bezog sich auf den Veranstaltungsort, das Jazzforum im Düsseldorfer Finanzkaufhaus – Stadtsparkasse - an der Berliner Allee.
Inzwischen hat sich eine große Fangemeinde gebildet, wie sich beim Konzert des Kölner Ariane Jacobi Quintetts zeigte.
Die junge Sängerin fand eine aufmerksame Hörerschaft, die ihre Phrasierungskunst offensichtlich genoß. Im Einklang war Ariane Jacobi insbesondere mit dem Tenorsaxophonisten Frank Jacobi. Der Hörer sah, wie die Interpretin mit lockeren Armbewegungen impulsiv die Tonlagen andeutete und es gab Momente, in denen der Schmelz der berühmten Stimme von Billie Holiday zu spüren war."


Rhein Zeitung, 15.04.2001

"Für diesen Sonntagvormittag hatten die „Blues- Freunde – Rheinland“ zum Jazz- Frühstück im Musikcafé mit Ariane Jacobi aus Köln eine junge Königin des Jazz und des Blues zugleich gewinnen können.
Ihre volle, etwas rauchige Stimme klang warm und doch ein wenig verrucht, einschmeichelnd und elegant zugleich. Stücke von Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Billie Holiday, Ray Charles und anderen Größen dieser Musikrichtung brachte sie in Perfektion zu Gehör.
Mit Olaf Polziehn ist die junge Künstlerin eine überaus fruchtbare Symbiose eingegangen. Er erwies sich als Begleiter wie als Solist als virtuoser Musiker mit atemberaubender Fingerfertigkeit und perfektem Feeling.


Kölner Stadt-Anzeiger, 11.04.2000

"Kaum zu glauben, dass eine zarte Frau eine solche Stimme hat.
Wie eine schwarze Soulsängerin legte die blonde Ariane Jacobi auf der Wasserburg Geretzhoven los. Der Rittersaal wurde zum Jazzclub, die rauchigen, vollen Töne schmeichelten den Ohren der Gäste."


Kölnische Rundschau, 20.10.1999

Jazzgesang
"Die Stimme aus Samt und Seide sang im Domforum.”


Neue Ruhr-Zeitung, 20.06.1998

Konzerte/Livemusik/Barmusik
Eingeladen waren die Kölner Jazzsängerin Ariane Jacobi, der Kölner Frank Jacobi, Tenorsaxophon, und der Niederländer Gernot Rautenbach am Piano. Ariane Jacobi, eher hochgewachsener, zartgestaltiger Kate-Moss-Typ, blond, Pfirsichhaut, betritt die kleine Bühne im Garten und beginnt zu singen. Schwarz, dirty, voluminös und stimmgewaltig ließ sie historisches Gemäuer und Gebälk förmlich erzittern und faszinierte die Zuhörerschaft fürbaß. Mit einer solchen Power hatte wohl niemand gerechnet.

Sie ließ mit der legendären „Route 66“ und der Ray Charles-Nummer „Halleluja“ am mittlerweile nachtschwarzen Orsayer Jazzhimmel die Sonne aufgehen. Das war und hatte Klasse und kam wirklich echt rüber.
Ariane Jacobi mit einer faszinierenden und großen Stimme ausgestattet, ist sicherlich eines der ganz großen Jazztalente der Szene und wird ihren Weg gehen. Sie lässt den Zuhörer schwelgen in mikrophonsamtiger Jazzclubseligkeit.
"Ein Kunstwerk!"


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